PRÜFEN

Prüfen Sie Ihre eigenen Google-Anzeigen

Das hier ist keine Anleitung, um Ihrer Agentur etwas nachzuweisen. In den allermeisten Fällen steckt keine Absicht dahinter, sondern nur: Es hat lange niemand nachgesehen. Sie brauchen kein Passwort und keinen Termin. Nur Ihren Browser.

Die Schritte 1 bis 4 dauern zusammen etwa zwanzig Minuten. Für den zweiten Teil von Schritt 4 brauchen Sie einen Zugang zu Ihrem Google-Ads-Konto — den haben Sie vielleicht nicht, und das ist selbst schon ein Befund.

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Schritt 1 — Was läuft überhaupt unter Ihrem Namen?

Öffnen Sie adstransparency.google.com. Geben Sie oben Ihren Firmennamen ein, stellen Sie die Region auf Deutschland, den Zeitraum auf „Beliebiger Zeitraum“.

Sie sehen jede Anzeige, die unter Ihrem Namen ausgeliefert wurde: Text, Bild, Video. Sehen Sie Video-Anzeigen, die Sie nicht kennen, notieren Sie das. Sehen Sie gar nichts, obwohl Sie monatlich zahlen, notieren Sie das auch.

DAUER: 5 MINUTEN · KEIN LOGIN

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Schritt 2 — Wohin führen die Anzeigen?

Klicken Sie in der Übersicht auf eine Anzeige und sehen Sie sich die Zieladresse an. Steht dort Ihre Domain? Oder eine zweite, die Sie einmal für eine Aktion gebaut haben? Öffnen Sie diese Seite und suchen Sie ein Formular und eine Telefonnummer.

Wenn die Seite, auf der Ihre Anzeigenklicks landen, keine Möglichkeit hat, eine Anfrage aufzunehmen, ist alles Weitere zweitrangig.

DAUER: 5 MINUTEN · KEIN LOGIN

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Schritt 3 — Kommt Ihr eigenes Formular an?

Schicken Sie Ihr Kontaktformular an sich selbst ab, mit einer privaten Adresse, die nicht auf Ihre Firmendomain endet — also einer bei Gmail, GMX oder Outlook. Warten Sie zehn Minuten. Sehen Sie im Posteingang nach und danach im Spam-Ordner.

Prüfen Sie außerdem, an welche Adresse die Anfrage geht und ob Sie darauf einfach antworten können. Lautet die Antwortadresse „noreply“, geht jede Antwort, die jemand auf Ihre Bestätigung schreibt, ins Leere.

DAUER: 5 MINUTEN · KEIN LOGIN

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Schritt 4 — der einzige Test, der wirklich zählt

Öffnen Sie tagassistant.google.com, geben Sie Ihre Adresse ein, schicken Sie Ihr eigenes Formular ab. Taucht in der Liste kein Ereignis mit einer AW-Kennung auf, meldet Ihr Formular nichts an Google Ads.

Wenn Sie ins Ads-Konto kommen: Zielvorhaben → Conversions → Zusammenfassung, Spalte Status. Steht dort „Tag inaktiv“, „Keine aktuellen Conversions“ oder „Nicht überprüft“, misst Ihre Werbung nichts — unabhängig davon, was in Ihrem Monatsbericht steht.

EINE WARNUNG, WEIL DIESER FEHLER ÜBERALL IM NETZ STEHT

Schicken Sie Ihr Formular einfach so ab, ohne vorher auf eine Ihrer Anzeigen geklickt zu haben, erscheint auch bei perfekter Einrichtung keine Conversion. Google zählt nur, was es einem Anzeigenklick zuordnen kann. Wer Ihnen sagt, Sie sollen es so testen, hat es selbst nie gemacht.

Richtig herum: erst über eine eigene Suche auf Ihre Anzeige klicken, dann im selben Browser und in derselben Sitzung das Formular abschicken.

DAUER: 5 MINUTEN OHNE LOGIN · DER ZWEITE TEIL BRAUCHT DAS ADS-KONTO

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Schritt 5 — Misst Ihre Seite, bevor jemand zugestimmt hat?

Neues Inkognito-Fenster, Ihre Seite laden, nichts anklicken, nichts wegklicken. F12 → Application → Cookies. Suchen Sie nach _ga, _gid und _gcl_au. Steht dort schon eines davon, misst Ihre Seite, bevor jemand zugestimmt hat. Der Cookie Ihres Einwilligungsbanners selbst darf da stehen — der gehört dazu.

DAUER: 5 MINUTEN · KEIN LOGIN

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Machen Sie den Test zuerst bei mir

Bei Schritt 5 finden Sie nichts: Diese Seite misst nicht, wer sie liest. Falls doch: schreiben Sie mir. Das wäre mir unangenehm, und ich würde es noch am selben Tag reparieren.

info@martindreiser.de

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