BESTANDSAUFNAHME
Die Bestandsaufnahme
Sie geben Geld für Google-Anzeigen aus und können nicht genau sagen, was zurückkommt. Das ist die Lage, für die diese Stufe gemacht ist. Ich sehe mir Ihre Website, Ihre Werbung, Ihre Messung und Ihre Einwilligungslösung vollständig an und schreibe auf, was ich finde, was es Sie kostet und was ich tun würde.
- PREIS
- 1.500 EUR netto
- DAUER
- In der Regel innerhalb von zehn Werktagen nach Freigabe der Zugänge.
- ERGEBNIS
- Ein schriftlicher Befund von zehn bis fünfzehn Seiten und ein Gespräch darüber von 60 bis 90 Minuten.
- ZUGÄNGE
- Ausschließlich lesend. Schreibrechte brauche ich nicht und will ich nicht.
Was geprüft wird
Die Anzeigen
- Welche Kampagnen laufen, in welchen Formaten, mit welchem Anteil an Suche, Video und Bildplatzierungen.
- Wie viel des Budgets tatsächlich in der Google-Suche landet und wie viel woanders.
- Nach welchen Begriffen gesucht wurde, als Ihre Anzeigen erschienen — und nach welchen besser nicht.
- Welche Zielseiten die Anzeigen ansteuern und ob es diese Seiten noch gibt.
- Ob es mehrere Werbekonten gibt, und welches davon das Geld ausgibt.
- Welche automatischen Empfehlungen im Konto aktiv sind und was sie in den letzten Monaten verändert haben.
Die Messung
- Welche Conversions angelegt sind, welche davon zählen und welche seit Monaten auf null stehen.
- Ob das Skript, das eine Anfrage melden soll, überhaupt aufgerufen wird, wenn jemand das Formular abschickt.
- Ob dieselbe Anfrage doppelt gezählt wird, und ob zwei Systeme sich gegenseitig widersprechen.
- Ob Anrufe von der Website gezählt werden, und wie.
- Was im Tag-Manager eingerichtet ist, was davon feuert und was tote Last ist.
Die Website
- Ob das Formular ankommt: Absenden, Zustellung, Antwortadresse, Spam-Ordner.
- Ob die Telefonnummer auf dem Handy wählbar ist und wo sie steht.
- Ladezeit auf dem Handy, und woran es liegt, wenn sie zu hoch ist.
- Welche Adressen unter Ihrer Domain sonst noch erreichbar sind: alte Seiten, Testsysteme, vergessene Landingpages.
- Weiterleitungen, doppelte Inhalte, Seiten ohne Titel.
- Ob die Seite mit der Tastatur bedienbar ist und ob Beschriftungen vorhanden sind.
Einwilligung und Datenfluss
- Was Ihre Seite lädt, bevor jemand auf „Zustimmen“ geklickt hat.
- Ob der Einwilligungsbanner die Dienste tatsächlich blockiert oder sie nur ankündigt.
- Ob Consent Mode eingerichtet ist und ob die Signale ankommen.
- Ob Ihre Datenschutzerklärung Dienste aufzählt, die gar nicht eingebunden sind — und die verschweigt, die eingebunden sind.
Warum das nicht der kostenlose Blick von außen ist
Beim kostenlosen Blick von außen sehe ich nur, was öffentlich einsehbar ist: welche Anzeigen laufen, wohin sie führen, welche Skripte Ihre Seite lädt, was im Tag-Manager-Container steht, ob vor der Einwilligung schon Daten fließen. Das reicht, um zu sagen, dass etwas nicht stimmt.
Was ich von außen nicht sehen kann: ob es Sie tatsächlich Geld kostet, und wie viel. Was ein Klick kostet, wonach gesucht wurde, wie viel Budget in Video- statt in Suchanzeigen läuft, welche Conversions angelegt sind und wie sie zählen — das steht in Ihren Konten. Nicht im Quelltext Ihrer Seite. Deshalb gibt es zwei Stufen und nicht eine.
Welche Zugänge ich brauche
Alles ausschließlich lesend. Schreibrechte brauche ich nicht und will ich nicht.
- GOOGLE ADS
- Zugriffsebene „Nur Lesen“
- GOOGLE ANALYTICS 4
- Rolle „Betrachter“
- GOOGLE TAG MANAGER
- Berechtigung „Lesen“
- SEARCH CONSOLE
- Rolle „Eingeschränkter Nutzer“
- UNTERNEHMENSPROFIL
- „Verwalter“ — oder ein Bildschirmfoto. Google bietet für das Unternehmensprofil keine reine Leserolle an. Wenn Ihnen das zu weit geht, schicken Sie mir stattdessen Bildschirmfotos; das kostet mich zwanzig Minuten mehr und Sie nichts.
Sie vergeben die Zugänge selbst und nehmen sie selbst wieder zurück. Nach Übergabe des Berichts brauche ich sie nicht mehr — sagen Sie Bescheid, wenn Sie möchten, dass ich Sie daran erinnere.
Wie der Bericht aussieht
- Zehn bis fünfzehn Seiten, geschrieben, nicht als Foliensatz.
- Jeder Punkt mit Bildschirmfoto und Datum — damit Sie ihn nachvollziehen und, wenn Sie wollen, jemand anderem zeigen können.
- Sortiert nach Kritisch, Sollte weg, Kosmetik.
- Eine Handlungsliste mit geschätzten Stunden.
- Ein Abschnitt „Was ich nicht prüfen konnte und warum“.
- Am Ende ein empfohlener nächster Schritt mit Preis. Einer. Keine Auswahlliste.
Die 1.500 EUR werden nicht angerechnet
Die Bestandsaufnahme wird nicht mit einem späteren Projekt verrechnet. Sonst wäre sie ein Verkaufsgespräch mit Rechnung, und Sie müssten sich bei jedem Befund fragen, ob ich ihn brauche oder Sie.
Der Bericht gehört Ihnen. Sie können damit zu jedem anderen gehen. Es kann auch sein, dass am Ende steht: Lassen Sie es so. Dann steht das da.
Was danach passiert
WEG 1
Sie machen es selbst
Die Handlungsliste ist so geschrieben, dass Ihr eigener Mitarbeiter oder Ihr bisheriger Dienstleister damit arbeiten kann. Jeder Punkt sagt, was zu tun ist und woran man erkennt, dass es getan wurde.
WEG 2
Sie geben es jemand anderem
Auch dafür ist der Bericht gemacht. Er nennt keine Namen und empfiehlt niemanden. Wenn Sie ihn weitergeben, hat der Nächste eine Grundlage und muss nicht bei null anfangen.
WEG 3
Ich mache es
Dann steht am Ende des Berichts ein Angebot mit Preis. Was davon eine Reparatur von einem Tag ist und was ein Umbau, weiß ich nach der Bestandsaufnahme — vorher nicht.