Die Generalprobe
Einmal durchlaufen, bevor es zählt.
Die meisten unterschätzen nicht die Fragen, sondern die Situation. Wer allein in einem Raum sitzt und über die schwerste Phase seines Lebens Auskunft geben soll, reagiert anders als am Küchentisch. Genau das üben wir.
Worum es geht
Die MPU-Simulation bildet den Ablauf der echten Untersuchung nach. Sie erleben die Gesprächssituation einmal vollständig — mit denselben Themen, derselben Reihenfolge und derselben Art zu fragen, wie sie Ihnen in der Begutachtungsstelle begegnen wird.
Danach besprechen wir, was getragen hat und was nicht. Nicht als Note, sondern als Arbeitsliste: welche Punkte Ihrer Geschichte noch unklar bleiben, wo Sie ausweichen, ohne es zu merken, und an welcher Stelle ein Gutachter nachfragen wird.
Was dabei nachgestellt wird
- 1Das psychologische Gespräch. Der längste und entscheidende Teil. Ihre Vorgeschichte, die Ursachen, was sich verändert hat — und woran man das von außen erkennen könnte.
- 2Die Fragen zur Vorgeschichte. Zahlen, Daten, Mengen, Zeiträume. Wer hier ins Schwimmen gerät, verliert Glaubwürdigkeit, obwohl inhaltlich alles stimmt.
- 3Die unangenehmen Nachfragen. Die Stellen, an denen die eigene Erzählung nicht aufgeht. Die kommen in der echten MPU zuverlässig — besser, Sie hören sie vorher zum ersten Mal.
- 4Die Rückmeldung. Direkt im Anschluss, konkret und ohne Beschönigung.
MPU-Schnellcheck
Wie lange dauert es noch — und was kostet es?
Sechs kurze Fragen, dann eine erste Einschätzung Ihres frühestmöglichen MPU-Termins.